RESILIENZ und Betriebliches Gesundheitsmanagement

Stress individuell messen und Resilienz punktgenau stärken

RESILIENZ ist ein Begriff aus der Materialwirtschaft, und es stellt sich die Frage, welchen Interessen die eifrige Diskussion um dieses Schlagwort, das gerade zur Durchhalteparole verkommt, eigentlich dient.

Eine erfolgreiche Unternehmensführung, die bei allen Entscheidungen nachhaltig und sozial verantwortungsbewusst handelt, weiß längst, worauf es wirklich ankommt:

Die Reduzierung von tatsächlich vorhandenem Stress am Arbeitsplatz.

Genau hier liegt viel Potential für wirtschaftlichen Erfolg. Jede Investition in das Erkennen und den Abbau von  Stress führt zu einem vielfach höheren Gewinn

als eine einseitige Fokussierung auf den ohnehin dehnbaren Begriff RESILIENZ.

§5 Arbeitsschutzgesetz und psychische Gefährdungsbeurteilung

Weiß Ihre Unternehmensführung, dass sie für eine Lohnfortzahlung bei stressbedingten Erkrankungen von Mitarbeitern vollumfänglich aufzukommen hat?

- Ja, und zwar dann, wenn das Unternehmen nicht in Form einer Dokumentation nachweisen kann, dass es Stress-Messungen durchgeführt und mit geeigneten Maßnahmen Stress am Arbeitsplatz deutlich verringert hat.

Kranken- und Rentenkassen sowie Unfallversicherer können und wollen steigende Belastungen durch nachweislich  stressbedingte Krankheiten nicht länger allein tragen.

Stress am Arbeitsplatz hat im betrieblichen Gesundheitsmanagement  hohe Priorität.

Neben körperlicher Belastung und betriebsbedingten Ereignissen kann eine psychische Belastung, die durch sehr unterschiedliche Faktoren entsteht, zur psychischen Gefährdung für Mitarbeiter und Unternehmen werden.

Aus gutem Grund ist daher im §5 Arbeitsschutzgesetz vorgeschrieben, die psychische Belastung aller Mitarbeiter zu messen und eine psychische Gefährdungsbeurteilung zu erstellen.

Es liegt im Eigeninteresse jedes Unternehmens oder jeder öffentlichen Einrichtung, regelmäßig anonyme und  softwarebasierte Messungen durchzuführen und als vorteilhaftes Steuerungs-und Optimierungsmittel zu nutzen.

 

Auf der Grundlage dieser aussagekräftigen Daten können effiziente Maßnahmen erfolgen, die tatsächlich das bewirken, was ein gut geführtes Unternehmen braucht:

  • Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit und Senkung des Krankenstandes
  • Verbesserung der Arbeitsatmosphäre
  • Intensivierung der Führungskommunikation
  • Erhöhung der Produktivität
  • Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • und damit natürlich: mehr RESILIENZ aller Mitarbeiter

 

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© Dr. Martina Rehberg-Rechtenbach Stahlheimer Str. 26 10439 Berlin

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